Donnerstag, 31. Dezember 2015

Meine Lieben, 

vielen Dank für das vergangene Jahr. Leider konnte ich mich auf Grund meines Jobs kaum mit unARTig auseinandersetzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es in irgendeiner Schublade verschwunden ist.
Viele Ideen, die bereits auf dem Papier festgehalten wurden, werde ich im Jahr 2016 umsetzen.

Bleibt mir treu, ihr werdet es nicht bereuen ;)

Auch geht es natürlich mit den angefangenen Projekten, dem kleinen Schwarzen, weiter. 

Ich wünsche Euch allen alles Liebe und Gute für das neue Jahr 2016!


Dieses Foto entstand übrigens bei einem der beleuchteten Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe - Weltkulturerbe! -  in meiner geliebten Heimatstadt Kassel.

Freitag, 18. Dezember 2015

Näh für Guido Teil 2


Endlich geht es weiter, ich kann die nächsten Schritte du Bilder liefern.

Zunächst einmal möchte ich mich für die unterschiedliche Bildqualität entschuldigen. Leider hatte meine Kamera einen Wasserschaden, der nun doch nach und nach schon fast überdeutlich zum tragen kam, was die Belichtung und den Verschluss betraf.
Daher sind die ersten Bilder leider häufig recht dunkel, da konnte ich auch mit dem Bildbearbeitungsprogramm kaum etwas reißen.
Aber immerhin kann man erkennen, was ich meine ;)

Das Kleid hat es in sich, lasst euch nicht täuschen!

Wichtig bei jedem Schnittmuster ist es alle Maße zu überprüfen, das Schnittmuster an der Püppi oder an der Person „anzuprobieren“ die es später tragen soll.



Zunächst einmal möchte ich jedoch anhand zweier Bilder erklären, wie man an diesem Schnitt erkennen kann, dass die Nahtzugabe bereits enthalten ist.
Auf diesen beiden Bildern sieht man ganz deutlich die Markierungen, die sich immer 1,5 cm vom Rand entfernt befinden. Fast noch deutlicher wird es beim seitlichen Rückenteil, das Schnittteil sieht zunächst ein wenig merkwürdig aus, da es eine kleine Lücke aufweist, doch auch diese Lücke bedeutet nur, dass es sich hier, wie man deutlich bei angelegtem Handmaß sehen kann, um die Nahtzugabe handelt.




Wann immer man Markierungen in solchen Abständen findet, kann man davon ausgehen, dass die Nahtzugabe bereits im Schnittmuster enthalten ist.

Bitte zeichnet das Schnittmuster unbedingt auf dem Stoff auf! Am besten mit allen Markierungspunkten, damit kann man später gut arbeiten.



Eine große Hilfe ist es, den Fadenlauf mittels eines Handmaßes oder eines Lineals entlang der Bruch- oder Webkante auszumessen, so ist man immer auf der sicheren Seite.



Nach alter Tradition habe ich die Markierungen gespiegelt und außen an dem Schnittmuster entlang gezeichnet und zugeschnitten.

Löst den Papierschnitt vor dem Stoffzuschnitt, wenn die Nahtzugabe enthalten ist, ist es besonders ratsam, da man ansonsten mit der Schere in das Papier schneiden könnte und diese somit unbrauchbar für Stoff geworden ist.


Das war es erst einmal wieder. Einen schönen Tag und eventuell ein schönes Wochenende. Wie ich weiter posten kann, weiß ich wegen meiner Dienste leider nicht.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Geschickt eingefädelt

Tja, das Kleine Schwarze habe ich leider nicht rechtzeitig fertig bekommen.
Das macht mir persönlich natürlich genau nix! :)

Arbeit und Freizeitstress nahmen mich komplett in Beschlag.
Dafür werde ich euch in den nächsten Tagen mit den einzelnen Schritten des Gesamtwerkes erheitern.

Hofft jedoch nicht auf allzu zeitnahe Einstellung im Blog, vielleicht werde ich auch hierfür eine extra Seite erstellen.
Da ich auch im Dezember recht viel arbeiten muss, bleibt wenig Zeit zum nähen und vor allem noch weniger das Ganze zu fotografieren und dokumentieren.

Warum der Post "Geschickt eingefädelt" heißt möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Die erste Staffel ist nun ausgestrahlt und eine zweite ist geplant. 
Wer dafür geschaffen ist, sich vor den Kameras und dem Publikum zu präsentieren, der sollte sich doch unbedingt bewerben.

Ich persönlich wäre wahrscheinlich todkrank, sobald ich auch nur eine Kamera sehen würde. Ich stehe nun halt einmal dahinter.
Wäre dem nicht so, würde ich SOFORT meine Bewerbung abschicken, da ich der Überzeugung bin, so bescheuert das Format auch ist, man kann wahnsinnig viel lernen, wenn man dabei ist.

Also, traut euch! Hier geht es zum Swafing Blog, über den ihr euch bewerben könnt.


Sonntag, 29. November 2015

Tutorials

Bevor ich hier zwischen meinen Nachtdiensten an der Aktion "Näh für Guido" weiter schreiben - ich bin jedoch fleißig am nähen - ein kleiner Hinweis.

Da ich gestern einigen lieben Leuten versprach, Ihnen das Tutorial für die Erstellung eines Tellerrockes zu geben, habe ich es hier auf dem Blog unter der Unterseite "Tutorials" hochgeladen.
Derzeit habe ich ein paar kleine Formatierungsfehler, die ich in den nächsten Tagen beseitigen werde.
Jetzt habe ich leider keine Zeit, die Arbeit ruft ;)

Das Tutorial beinhaltet die Fake Tournüre, deren Tutorial ich schon vor geraumer Zeit anbot. Die ersten Schritte sind die eines Tellerrockes.

Viel Spaß mit dem Tutorial und einen wunderschönen ersten Advent!






Freitag, 20. November 2015

Näh für Guido!

Ein Aufruf, der sogar mich anspricht.

Zunächst einmal: Es tut mir sehr leid, dass ich den Blog verwaisen ließ. Doch mein Job lässt mir verdammt wenig Zeit, unARTig stringent zu führen.

Daher diesmal keine neue Ware, sondern etwas sehr persönliches.

Manchmal ist es doch so unfassbar, dass man nicht weiß, ist es Zufall oder Schicksal.
Als ich der Tage meinen Stoffdealer aufsuchte, natürlich in bester Absicht NUR Nähgarn zu kaufen, entdeckte ich ihn: Ein wenig von meinem absoluten Lieblingsstoff war da! Juhu!

Ein schwarzer Baumwollsatin, eine unglaubliche Qualität und so wunderschön…
Schon seit Jahren kaufe ich immer den Rest, der auf dem Ballen ist, natürlich in schwarz.
Diesmal war leider nicht mehr so viel da, egal auch mit 3,5 m kann man etwas anfangen. MOMENT! Wenn ich schon den Stoff habe, benötige ich natürlich auch schwarzes Futter. Das letzte hatte ich gerade für zwei Kleider, die ich für Halloween nähte und ein Weihnachtsgeschenk aufgebraucht.

Die vier Rollen schwarzes Nähgarn kaufte ich natürlich auch.

Derzeit läuft „Geschickt eingefädelt“, das verpflichtet ja fast jeden der näht, diese Sendung zu verfolgen, so auch ich. Natürlich im Internet, denn meine Dienstzeiten lassen es sehr selten zu, es direkt zu schauen. Zudem wird die Sendung selbstverständlich in einigen Nähgruppen, denen ich angehöre bei Facebook heiß diskutiert.
Da Facebook mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der beste Informationsdienst weltweit ist, blieb dies Mark Zuckerberg nicht verborgen und so versorgt er mich täglich mit anderen Meldungen zur Fernsehsendung oder zu Guido Maria Kretschmar.

Natürlich ist genau er, Guido, auch ausschlaggebend dafür, dass ich diese Sendung verfolge.
Als Designer für mich persönlich absolut nichtssagend, aber er selbst ist einfach ein Typ! Großartig! Die beste Lästerschwester, die man sich vorstellen kann und dennoch so unglaublich liebenswürdig dabei.

Somit erreichte mich natürlich auch der Aufruf „Näh für Guido!“

Ha! Der schwarze Baumwollsatin, das Futter, das Nähgarn… Was soll ich sagen, ich habe nun halt einmal alles da.
Ob ich es tatsächlich schaffe, bis zum 07. Dezember das Kleid fertig zu stellen und auch noch einen Fotografen finde, der mich darin ablichtet, damit ich es hochladen kann, ist ungewiss. Immerhin habe ich bis dahin noch einige Nachtdienste und gar Bereitschaftsdienst.
Auf die Fashionweek selbst bin ich eh nicht so scharf, Guido mal zu treffen, schon eher. Aber die Kameras… die Kameras… Oh mein Gott, die werden einen wahrscheinlich auf Schritt und Tritt verfolgen. Wenn ich mir das nur vorstelle, wird mir schon schlecht vor Lampenfieber!
Kurz und gut, gewinnen möchte ich eh nicht. Aber das Kleid nähe ich! Und wenn ich es schaffe, werde ich auch ein Tragbild davon bis zum 07. Dezember hochladen.

Gestern kam ich endlich dazu den Schnitt zu drucken, sind ja nur 50 Seiten…
Heute morgen bastelte ich ihn bereits zusammen. Das war weniger amüsant. Irgendwie hasse ich Schnittmuster als Download. Klar, ich könnte die A0 Fassung nehmen und im Copyshop drucken. Vielleicht beim nächsten Mal.



Was ich eigentlich dazu sagen wollte:
Ich habe jede Menge Kommentare zu dem Schnittmuster gelesen. Hier ein paar Tipps von mir:
Die am meisten gestellte Frage war die nach den Maßen. Bei den meisten Schnittmustern, die es gibt, könnt ihr die Maßtabelle von Burda nehmen. Ihr müsst auch gar nicht weinen, wenn ihr feststellt, statt der 38 habt ihr laut Burda eine 42. Burda hat sich den dicker werdenden Menschen einfach nicht angepasst, auch die meisten anderen Schnittmusterhersteller nicht.
Ausschlaggebend für ein Oberteil, ein Kleid oder eine Jacke ist eh die Oberweite. Somit den Schnitt zunächst in der Größe, die eurer Oberweite entspricht nehmen. Wenn ihr einen Brustumfang von 94 cm habt, nehmt ihr das Schnittmuster in Gr. 42, die 40 wird zu eng um die Brust, glaubt mir!
Sobald ihr das Schnittmuster ausgeschnitten habt, könnt ihr den Rest an eure Figur anpassen.
Wer Schnittmuster nicht anpassen kann, dem rate ich von diesem Modell ab. Dieses Modell ist eh eines für Fortgeschrittene, Anfänger werden da einige Taschentücher und die beste Freundin brauchen, die sie ständig tröstet.

Die Nahtzugabe ist im Schnitt enthalten, wer das nicht erkannt hat, sollte auch lieber die Finger von diesem Modell lassen.
Woran man erkennt, dass die Nahtzugabe enthalten ist? Nun, die Markierungspunkte sind sozusagen nicht direkt in der Ecke, sondern ein wenig von den Ecken entfernt, direkt an der Naht.

Das Schnittmuster hat noch ein paar andere Tücken
Zunächst einmal steht auf zwei Rockteilen, es sei das Vorderteil für das Futter. Doch eines, das kleinere ist definitiv das rückwärtige Rockteil. Dort ist ein Stoffbruch angegeben, zuschneiden muss man das Teil jedoch offen, da das Kleid hinten mit einem Nahtreißverschluss verschlossen wird.
Was ich noch nicht ausgemessen habe, ob im rückwärtigen Rockteil für das Futter die Nahtzugabe enthalten ist. Hier fehlen ja leider die Marker. Sobald ich es ausgemessen habe, derzeit kümmere ich mich jedoch noch um die Maße des Oberteils, werde ich dies mitteilen.
Auf dem mittleren Rückenteil steht für Oberstoff und Futter, dieses Teil wird jedoch definitiv nur im Oberstoff zugeschnitten, kann man dem Zuschneideplan zur Not entnehmen.

So viel zum Schnitt. Wenn ihr diesen fertig habt, denkt daran, eure Püppi so exakt wie möglich auf eure Maße zu bringen.




Meine trägt daher einen meiner BHs, den ich ein wenig aufpolstern musste. Würde ich die Oberweite nur über die Puppe versuchen, zu regulieren, kämen die anderen Maße absolut nicht mehr hin.
Gerade die Oberweite ist bei den Schneiderpuppen ein schwieriges Thema.
Einfach BH an, polstern, super! Nun hat Püppi genau eure Oberweite inklusive Brusttiefe!
Die Brusttiefe ist bei dem Schnitt auch so ein Thema… Zwar schrieben schon einige, die Passform ließe zu wünschen übrig, jedoch bin ich wohl die erste, die sagt, Die Brust ist zu tief!
Das lässt sich dank der Abnäher jedoch sehr einfach korrigieren. Und diejenigen, die sich ansonsten immer darüber aufregen, dass die Brust zu weit oben ist, werden sich diesmal freuen.

Tja, was hört man für Musik, wenn man sich an ein solches Projekt begibt? Da das kleine Schwarze rockt, wurde es auch bei mir etwas rockiger mit Die Krupps „I“.

So, das wars für heute. Ich werde weiter berichten, leider habe ich jedoch am Wochenende Dienst inklusive Rufbereitschaft, so dass ich wohl erst nächste Woche weiter machen kann.

Denjenigen, die auch das kleine Schwarze nähen, wünsche ich viel Erfolg, wer Fragen hat: Fragen!

Da fällt mir ein, ich habe eine Frage: Bisher konnte ich über den Hashtag nix finden. Hat einer von euch schon etwas gesehen?


Nun wünsche ich euch euch allen ein zauberhaftes Wochenende! 

Samstag, 12. Oktober 2013

Muff "OktoberNacht"

Im Rahmen des Farbmottos des Oktobers "OktoberNacht" entstand dieser wunderschöne edle Muff! Wie könnte man seine Hände schöner und edler wärmen, als in einem Muff? Wie aus längst vergangenen Zeiten und trotzdem ein absolutes Must Have für jeden Winter! Dieser besondere und edle Muff besteht aus einem hochwertigen Satin, gefüttert mit einem besonders weichen Fakefur in Leooptik und selbstverständlich wattiert mit Volumenvlies, so dass man die Hände wunderbar darin wärmen kann. Jedoch ist er nicht allzu eng, damit man auch mit den Ärmeln des Wintermantels noch hinein passt. Ein besonderer Hingucker ist die Rüsche aus dem gleichen Fakefur in Leooptik, wie auch die Innenseite des Muffs. Damit man ihn nicht unbedingt festhalten oder immer an einem Arm tragen muss, kann man ihn wunderbar an der Kordel aus mercerisierter Baumwolle um den Hals hängen. Auf der Rückseite des Muffs gibt es zudem eine eingenähte Tasche, in der man das notwendigste unterbringen kann ohne eine weitere Tasche zum romantischen Wintersparziergang mit zu nehmen. Die Tasche lässt sich mittels eines Klettverschlusses verschließen.
Hier nun der dritte und letzte Beitrag zum Farbthema des Monats Oktober "OktoberNacht" von unARTig -schwarzmarkt! Diese Diven passen irgendwie fast immer ;) Die Tasche könnt ihr ab sofort sowohl im DaWanda, als auch im Etsyshop ansehen und natürlich erwerben ;) Ich verabschiede mich schon einmal in das Wochenende, auch wenn ich sicher das ein oder andere entwickeln werde, aber hier habt ihr ein wenig Ruhe vor mir. Schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen! :)